Beim 43. Lüchower Stundenlauf wurden am Sonnabendnachmittag auf der Laufbahn
im Schulzentrum an der Spitze bei den Männern und
Frauen im wahrsten Sinne Spitzenergebnisse erzielt. Vom Start weg führte mit
Patrick Hartmann und Vorjahressieger Marcus Henze (beide IGAS) ein Duo, das sich vom gemeinsamen Training kennt. Sie wechselten
sich ständig in der Führungsarbeit ab und überholten die gesamte Konkurrenz mehrfach. Fünf Minuten vor Schluss setzte sich Stundenlaufdebütant Patrick Hartmann ab
und lief noch einen Vorsprung von 37 m heraus. Beide waren mit 16065 und 16028 m sehr zufrieden. Marcus Henze nutzte
die hervorragenden äußeren Bedingungen mit Windstille zu einer Steigerung seiner Bestleistung aus dem letzten Jahr um 127 m, bei allerdings sehr viel schlechterem
Windbedingungen.
Auf den nächsten beiden Plätzen folgte mit Marek Preuß (IGAS) und Jürgen
Schwarz (SC Lüchow) ein weiteres Duo, das die meiste Strecke gemeinsam absolvierte. Am Ende lag Marek Preuß mit der persönlichen Verbesserung um fast 200 m und 14630 m
vor Jürgen Schwarz mit 14535 m. Fast wäre Jürgen Schwarz einen Kilometer
weiter als im letzten Jahr gelaufen. Zuletzt hatte der
M 55-Senior 2015 ein besseres Ergebnis erzielt.
Der Mannschaftspokal ging ungefährdet wie 2019 an die IGAS Wendland in der
Besetzung Hartmann, Henze und Preuß mit 46723 m. Einen Platz im IGAS-Team verfehlte trotz guten 14432 m Bernd Martel auf dem 5. Platz der Gesamtwertung. Bernd Martel hatte mit
seiner Vereinskollegin Sonja Röhlke das dritte Duo des Stundenlaufes gebildet. Er führte Sonja Röhlke, die sich am Ende
etwas absetzte, zu tollen 14413 m. Ihre bisher beste Leistung aus dem Jahre 2015 stand bei 14128 m. Auf dem 2. Pl. kam Franziska Erstling vom SC Lüchow mit 12467
m.
Dass es in diesem Jahr keinen Teilnahmerekord geben würde, stand von vornherein fest. Das im Coronajahr erstellte Konzept sah eine
Beschränkung auf 25 Starter vor, wobei der Halbstundenlauf komplett gestrichen war. Kinder und Jugendliche konnten nicht laufen.
Am Ende gingen zehn Männer und fünf Frauen an den Start, die sich allesamt freuten, dass exakt sieben Monate nach dem Kreis-Cross in Langendorf wieder ein Wettkampf für Langstreckler stattfand. Das herbstlich kühle und regnerische Wetter tat dem keinen Abbruch.
Kommentar schreiben